Erste Elternvertreterinnen und –vertreter Elternrat Realschule Vaduz

19.10.2010

Seit Oktober 2009 bereitet die Realschule Vaduz den Start ihres Elternrates vor. Am 27. September 2010 konnten nun anlässlich des Elternabends der beiden ersten Klassen die ersten Elternvertreterinnen und Elternvertreter gewählt werden.

Die ersten  Elternvertreterinnen und Elternvertreter des Elternrates der Realschule Vaduz: Agnieszka Eberle-Kalinowska, Bernd Hammermann, Seval Ucmaz  und Döne Demirtay (von links nach rechts, ganz aussen Nina Reith und Susanne Simader – auf dem Bild fehlen Patricia Büchel und Milan Sikja)

 

 

 

Die Realschule Vaduz ist somit die vierte weiterführende Schule in Liechtenstein, die ein Gremium der institutionalisierten Elternpartizipation einführt. Gemeinsam mit der Schulleitung  und dem Lehrerkollegium wurden grundsätzliche Eckpfeiler für das Miteinander von Eltern und Schule entwickelt. Im Rahmen der Auszeichnung „Gesundheitsfördernde Schule“, welche die RS Vaduz ab Mitte August 2010 trägt, ist nicht nur die Partizipation der Schülerinnen und Schüler sondern auch der Eltern ausdrücklich von Seiten der Schule gewünscht und notwendig.

Der Schulleiter Peter Hilti ist stolz darauf, dass seine Schule im Bezug auf Elternarbeit und Elternbeteiligung neue Wege geht. Begleitet wird der Prozess von Nina Reith, Vorstandsmitglied des Dachverbandes der Elternvereinigungen der Liechtensteinischen Schulen und Susanne Simader, selbst langjährige Lehrerin und Mutter. „In Liechtenstein hat Elternbeteiligung an den Schulen bislang keine allzu grosse Tradition“ sagt Nina Reith. „Wir sind froh, dass sich die Realschule Vaduz entschlossen hat, dieses demokratische Werkzeug nun an ihrer Schule zu etablieren.“

Elternmitwirkung basiert auf der wichtigen Erkenntnis, dass Bildung nur im engen und vertrauensvollen Zusammenspiel der drei beteiligten Gruppen Schülerschaft – Lehrerschaft – Elternschaft gelingt.

„Schule von heute braucht starke Partner – und Eltern sind starke Partner“ sagt auch Susanne Simader. „ Dabei hat Elternmitwirkung immer das Wohl der Kinder und Jugendliche zum Ziel.“

Auch die beteiligten Lehrpersonen sind von der Sinnhaftigkeit dieser Partnerschaft überzeugt. Besonders erfreulich ist, dass sich die Gruppe der sechs Eltern, welche sich bereit erklärt haben, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen, sowohl aus Vätern und Müttern, aus liechtensteinischen Eltern und Eltern mit Migrationshintergrund  zusammensetzt.

Die Realschule Vaduz wird den Aufbau ihrer Elternmitwirkung Anfang November mit der Wahl der Elternvertreter der zweiten Klassen fortsetzen.

Auch der Dachverband der Elternvereinigungen der liechtensteinischen Schulen (DEV) wird weiter daran arbeiten, das Instrument Elternmitwirkung in Liechtenstein flächendeckend ein zuführen. Der DEV ist bestrebt, durch konsequente Aufklärungsarbeit, durch den Einbezug der bestehenden Elternvereinigungen, durch das direkte Ansprechen der Schulleitungen und der Schulen sowie durch eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden dieses wichtige Instrument der Bildung in Liechtenstein zu intensivieren. Mit der Realschule Vaduz ist ein weiterer wichtiger  Partner gewonnen.